GT Fischen in Kenia - Bestes GT Revier?
Das GT Fischen in Kenia gehört heute zu den letzten echten Abenteuern im Salzwasserangeln. Während viele klassische Destinationen im Indischen Ozean längst erschlossen sind, hat sich die Nordküste rund um Lamu in den letzten Jahren zu einer der spannendsten und gleichzeitig ursprünglichsten GT-Regionen weltweit entwickelt. Hier trifft man auf eine Kombination aus unberührten Riffen, starken Strömungen und einer Fischpopulation, die nicht nur zahlreich, sondern vor allem kapital ist.
GT Angeln vor Lamu
Im Zentrum dieser Fischerei steht die Insel Lamu – ein Ort, der sich deutlich vom restlichen Kenia unterscheidet. Die Anreise dorthin ist bereits Teil des Erlebnisses. Nach dem internationalen Flug, meist über Europa nach Nairobi, folgt ein Inlandsflug vom Wilson Airport direkt an die Nordküste. Von dort geht es per Boot weiter nach Shela, einem kleinen Swahili-Dorf, das als Ausgangspunkt für die Angeltage dient.
Diese abgeschiedene Lage ist einer der entscheidenden Faktoren für die Qualität der Fischerei: wenig Befischungsdruck, kaum industrielle Einflüsse und riesige, nahezu unberührte Küstenabschnitte.
Die besten Angelmethoden zum GT Fischen
Die Angeltage selbst sind lang und intensiv. Meist beginnt der Tag früh am Morgen, und man ist gut zehn Stunden auf dem Wasser unterwegs.
Beim GT Fischen in Kenia wird von klassischen Big-Game-Booten, die genug Platz bieten, um gleichzeitig zu werfen und flexibel zwischen den Spots zu wechseln. Dabei spielt die Mobilität eine entscheidende Rolle, denn die besten Plätze liegen oft weit auseinander – ein Grund, warum während der Fahrt zwischen den Spots regelmäßig geschleppt wird, was zusätzlich Chancen auf Marlin oder Sailfish eröffnet.
Im Fokus steht jedoch ganz klar der Giant Trevally. Die Fischerei basiert in Kenia hauptsächlich auf zwei Methoden: Popping und Jigging.
Poppern und Jiggen auf GT
Beim GT Fischen in Kenia und vor allem beim Popping wird mit großen Oberflächenködern gearbeitet, die aggressiv geführt werden und enorme Druckwellen erzeugen. In den letzten Jahren wurden hier regelmäßig Fische jenseits der 50-Kilo-Marke gefangen – ein klares Indiz für die Qualität dieses Reviers.
Das Jigging hingegen kommt vor allem in tieferen Bereichen zum Einsatz, oft entlang von Kanten oder über Offshore-Strukturen. Hier werden schwere Metalljigs vertikal geführt, um auch trägere Fische in größeren Tiefen zu reizen. Die Kombination beider Methoden macht den Reiz dieser Destination aus, denn sie erlaubt es, unterschiedlichste Bedingungen effektiv zu befischen.
Das beste Angelgerät zum GT Fischen
Entsprechend kompromisslos ist auch das Tackle. Wer in Kenia auf GT fischt, bewegt sich im absoluten Heavy-Tackle-Bereich. Beim Popping kommen starke Ruten der Klasse PE10 zum Einsatz, kombiniert mit Hochleistungsrollen in der Größe 14000 bis 18000. Gefischt wird mit geflochtenen Schnüren um 100 lbs Tragkraft sowie Vorfächern im Bereich von 220 bis 240 lbs.
Die Köder sind beim GT Fischen in Kenia ebenfalls entsprechend dimensioniert: Große Popper ab etwa 20 cm Länge und Gewichten von 150 bis 180 Gramm sind Standard.
Beim Jigging wird etwas feiner, aber immer noch auf extrem hohem Niveau gefischt. Hier kommen PE6 bis PE8 Ruten zum Einsatz, kombiniert mit kräftigen Rollen und Schnüren um 80 lbs. Die Jigs bewegen sich meist im Bereich von 100 bis 250 Gramm, wobei Form und Farbe je nach Strömung und Tiefe variieren.
Wichtig ist vor allem eines: absolute Materialzuverlässigkeit. GTs gehören zu den kampfstärksten Fischen überhaupt, und Schwachstellen im Setup werden gnadenlos aufgedeckt. Gutes Tackle zum GT Fischen in Kenia findet ihr hier: GT Fishing.com
Artenvielfalt beim GT Fischen in Kenia
Neben dem GT Fischen in Kenia findet man zudem eine beeindruckende Artenvielfalt. Beim Jigging und Trolling sind regelmäßig Grouper, Snapper, Amberjack und verschiedene Trevally-Arten zu erwarten.
Im Freiwasser kommen je nach Saison Wahoo, Mahi-Mahi und vor allem im März Thunfische hinzu. Dazu gesellen sich echte Big Game Klassiker wie Sailfish und Marlin, die häufig während der Spotwechsel gefangen werden.
Was ist die beste Zeit zum GT Fischen in Kenia?
Besonders interessant ist der saisonale Vergleich beim GT Fischen in Kenia zwischen März und November. Für das reine GT-Angeln gibt es kaum Unterschiede – die Fische sind das ganze Jahr über präsent und können sowohl mit Popper als auch Jig gefangen werden.
Der große Unterschied liegt in den Beifängen und der allgemeinen Fischzusammensetzung.
Im März befindet sich Kenia in einer Phase, in der vor allem Marlin und große Thunfische präsent sind. Die Bedingungen können spektakulär sein, wenn Strömung und Wetter passen. Das macht diesen Zeitraum besonders interessant für Angler, die neben GT auch gezielt auf pelagische Großfische gehen möchten.
Im November verschiebt sich das Bild deutlich. Marlin sind in dieser Zeit kaum anzutreffen, dafür beginnt eine der besten Sailfish-Phasen des Jahres. Gleichzeitig treten vermehrt Kingfish auf, während Thunfische seltener und meist kleiner sind.
Auch die Jigging-Tiefen unterscheiden sich: Während im März oft tiefer gefischt wird, liegen die Spots im November teilweise deutlich flacher, was das Fischen etwas variabler macht.
Fazit - Angelreise GT Fischen in Kenia
Unterm Strich ist Kenia – und insbesondere Lamu – eine Destination für erfahrene Angler, die bewusst nach einer ursprünglichen und gleichzeitig extrem produktiven GT-Fischerei suchen. Die Kombination aus schwerem Gerät, aggressiven Methoden und der realen Chance auf Ausnahmefische macht diese Region zu einem der letzten echten Hotspots für Giant Trevally weltweit.
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